BIENEN HONIG

Natürlich regional

Honigsorten

Bienenhonig Frühlingstracht

Frühlingstracht

  • Blütenhonig
  • crémig
  • hellgelb

Für diesen typischen Blütenhonig sammeln die Bienen Nektar an vielen Pflanzen die im Frühling, von März bis Mai blühen. Meist sind dies zu grossen Teilen:

  • Kirschbäume
  • Löwenzahn
  • Apfelbäume
  • Raps

Der Honig ist bei der Ernte flüssig, kristallisiert aber sehr schnell. Sobald sich im Honig die ersten Zuckerkristalle bilden, rühren wir den Honig regelmässig um, damit sich die Zuckerkristalle gut verteilen und möglichst viele und feine Kristalle entstehen. Dadurch entsteht ein feiner crémiger Honig.

Preise :
(im Glas mit Schraubdeckel)

  • 250 g à CHF 9.-
  • 500 g à CHF 15.-
  • 1 kg à CHF 28.-
Solange Vorrat.
Bienenhonig Sommertracht

Sommertracht

  • Honig von Blütennektar und Honigtau
  • flüssig bis kristallin
  • bernsteinfarben

Den Honig sammeln die Bienen während der Sommermonate an Blütenpflanzen und auch als Honigtau an Laub- und Nadelbäumen. Dadurch ist der Honig eine natürliche Mischung aufgrund des Trachtangebots, aus Blüten- und Waldhonig.

Der Honig ist bei der Ernte flüssig und kann bei hohem Blütenhoniganteil schnell kristallisieren. Ist der Anteil an Honigtau hoch, bleibt der Honig monatelang flüssig.

Preise :
(im Glas mit Schraubdeckel)

  • 250 g à CHF 8.-
  • 500 g à CHF 14.-
  • 1 kg à CHF 26.-
Solange Vorrat.
Bienenhonig Waldtracht

Waldtracht

  • Honig hauptsächlich von Honigtau
  • flüssig, nach 6 bis 12 Monaten grobkristallin
  • dunkel

An Laub- und Nadelbäumen saugen Läuse vom Saft der Bäume und scheiden eine zuckerhaltige glasklare Flüssigkeit aus, der Honigtau. Dieser wird von den Bienen eingesammelt und wie Nektar, zu Honig verarbeitet.

Honig mit einem hohen Anteil an Honigtau bleibt lange flüssig und bildet dann grobe Kristalle.

Preise :
(im Glas mit Schraubdeckel)

  • 250 g à CHF 8.-
  • 500 g à CHF 14.-
  • 1 kg à CHF 26.-
Solange Vorrat.

Tracht bezeichnet das Angebot an Nektar, Pollen und Honigtau



Frühlings- / Waldtracht


Sortenhonig

Das Angebot an Nektar, Pollen und Honigtau ist stark von der Wetterlage abhängig. Wenn es im Frühling längere Zeit regnet oder die Temperaturen zu tief sind, ist von den Pflanzen, welche in dieser Zeit blühen, kaum Nektar im Honig enthalten. Daher ist die Zusammensetzung der Honigsorten jedes Jahr unterschiedlich.

Ebenso kann es auch vorkommen, dass schon früh eine Waldtracht einsetzt, noch während der Frühlingstracht. Geerntet wird dann eine Mischung aus Frühlingstracht und Waldtracht. Die Zusammensetzung der Mischung, ist je nach Standort und oft auch je nach Bienenvolk unterschiedlich.

Sortenhonige können nur geerntet werden, wenn während einer gewissen Zeit fast ausschliesslich Nektar oder Honigtau einer bestimmten Pflanze eingetragen wird. Dazu sind oft grosse Anbauflächen dieser Pflanze nötig. Aus dem vielfältigen Angebot der Natur, in der Umgebung unserer Bienenstandorte, ist das kaum möglich. Für die Gesundheit eines Bienenvolks ist ein vielfältiges Nahrungsangebot grundsätzlich besser, als einseitige Ernährung aus einer Monokultur.

Nachhaltigkeit

Honiggläser können wieder verwendet werden.

Honiggläser in denen nur Honig gelagert wurde, werden gerne zurückgenommen und können wieder verwendet werden.

Etiketten werden am einfachsten vor dem Spülen abgelöst.

Honigentstehung

Auf ihren Ausflügen sammeln die Bienen Nektar oder Honigtau. Der Nektar wird von den Bienen zu Honig verarbeitet und in Waben eingelagert.

Auf ihren Ausflügen sammeln die Bienen Nektar oder Honigtau.

Blütenpflanzen sind auf Bestäubung angewiesen. Sie sondern Nektar aus und locken damit Insekten an. Mit dem Besuch der Insekten von Blüte zu Blüte, findet die Bestäubung statt.

An Laub- und Nadelbäumen saugen Läuse vom Saft der Bäume und scheiden eine zuckerhaltige, glasklare Flüssigkeit aus, den Honigtau.

Nektar und Honigtau werden von den Bienen in ihren Stock transportiert. Sowohl Honigtau als auch Nektar enthalten viel Wasser. Damit ein haltbarer Honig entsteht, muss der Wassergehalt stark reduziert werden. Dazu wird der entstehende Honig von den Bienen mehrfach umgelagert und die feuchte Luft aus dem Bienenstock ventiliert. Sobald der Wassergehalt genug tief ist, werden die Wabenzellen von den Bienen mit einem Wachsdeckel versehen. Der Honig wird als Wintervorrat eingelagert. Ein Bienenvolk ist in der Lage deutlich mehr Honig zu sammeln und zu produzieren, als es für die Überwinterung benötigt.

Honigernte und -verarbeitung

Die Gewinnung und Verarbeitung von Bienenhonig soll möglichst schonend erfolgen.

Wenn die Bienen genügend Waben mit Honig gefüllt haben, kann ein Teil davon geerntet werden. Um den Honig aus den Waben zu holen, werden vom Imker zuerst die Wachsdeckel entfernt. Die Waben werden dann in eine Schleuder gegeben. Während die Waben in der Schleuder rotieren, fliesst der Honig durch die Fliehkraft aus den Waben.

Den Brutbereich im Bienenstock heizen die Bienen stets auf etwa 36°C. Dadurch sind auch die Honigwaben immer schön warm, so dass der Honig gut fliesst. Die Honigernte soll deshalb möglichst rasch ausgeführt werden, so lange die Waben noch warm sind.

Nach dem Schleudervorgang fliesst der Honig durch ein Sieb in einen Vorratskessel. Im Kessel steht der Honig einige Tage. Während dieser Zeit können sich kleinste Wachsteile, die im Sieb nicht hängen geblieben sind, und kleine Luftblasen nach oben bewegen. Die oberste Schicht wird danach abgeschöpft, was als Abschäumen bezeichnet wird.

Wurde der Honig hauptsächlich aus Blütennektar gesammelt, beginnen sich innert kurzer Zeit Zuckerkristalle zu bilden. Der Honig kristallisiert. Wird während dieser Kristallisation der Honig regelmässig gerührt, verteilen sich die Zuckerkristalle gleichmässig im Honig. Dadurch entsteht ein feinkristalliner, gut streichfähiger Honig. Erst kurz bevor der Honig fest wird, wird er in Gläser abgefüllt.

Enthält der Honig einen hohen Anteil an Honigtau, wird er meist sofort abgefüllt. Er kristallisiert erst nach einiger Zeit. Der Honig wird dabei grobkristallin. Oft bleibt auch ein Teil des Honigs flüssig und die Kristalle setzen sich auf dem Boden des Gefässes ab.

Während der Ernte und Verarbeitung des Honigs wird auf ein möglichst schonender Umgang geachtet. Der Honig wird nicht durch Pumpen gefördert und nie höher als auf Bienenstocktemperatur erwärmt.

Honig lagern

Die Lagertemperatur von Honig sollte 15°C nicht überschreiten.

Wird Honig längere Zeit gelagert, sollte die Temperatur 15°C nicht überschreiten. Ein angebrochenes Glas kann aber gut bei Raumtemperatur gelagert werden, da der crémige oder kristalline Honig sonst recht fest und nicht gut streichfähig ist. Flüssiger Honig kann auch im Kühlschrank gelagert werden, damit er etwas dickflüssiger wird.

Zudem sollte Honig trocken gelagert werden. Solange der Honig in dicht verschlossenen Gläsern gelagert wird, ist die Luftfeuchtigkeit zwar kein Problem. Es können höchstens die Etiketten wellig werden.

Honig mit einem tiefen Wassergehalt, kann während der Lagerung sogenannte Blüten bilden. Diese sind als helle Kristallmuster im Honigglas zu sehen. Beim Abfüllen des Honigs in die Gläser können feine Lufteinschlüsse zwischen Honig und Glaswand entstehen. Kristallisiert der Honig in diesen dünnen Hohlräumen ganz aus, entsteht dieses weissliche Muster, das manchmal deutlich zu sehen ist.

Honigblüten

Manchmal haben die Bienen aufgrund der Wetterlage keine geeigneten Bedingungen um den Wassergehalt des Honig genügend zu reduzieren. Oder der Honig kann aufgrund falscher Lagerung wieder Wasser aufnehmen. Ist der Wassergehalt zu hoch so beginnt der Honig zu gären und wird sauer. Da wir bei der Ernte und vor der Verarbeitung den Wassergehalt messen, kann eine Gärung praktisch ausgeschlossen werden.